Das Internet gab es in der heutigen Form noch gar nicht, da schickte eine Anwaltskanzlei die erste unerwünschte Mail durchs Netz. Die Kanzlei lockte Kunden mit dem Angebot, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen in den USA zu beschaffen. Das Massen-Mail – Spam – war geboren.
Das war 1994. Im Jahr 2001 war jede zehnte Mail Spam, heute jede zweite, wenn nicht zwei von drei Mails. Weltweit löschen Millionen von Menschen lästige Werbung und wundern sich, warum ihnen dennoch listenweise Angebote für schwarze Socken und grössere Penisse in die Mailbox gestopft werden.
Der Grund: Es kostet fast nichts, Spam zu versenden. Es kostet hingegen zehn Milliarden US-Dollar im Jahr, um Spam wieder l ...