Ein Mann wie ein Berg, ein Fels in der Brandung in einer schnelllebigen Zeit. Die Bilanz adelte ihn als «Urgestein der Schweizer Spitzengastronomie». Egal, wo Donatz kochte, der «cuoco», wie er sich auf der Visitenkarte vorstellte, war der Herr in seinem Reich – und lenkte seine Mitarbeiter mit einer Mischung aus patriarchischer Strenge und alpinem Charme: «Hopp, hopp, wenn Leipzig so langsam spielen würde, wäre der Klub in der Bundesliga letzter», trieb er die sächsische Kellnerin an. «Servicefachfrau» ist heute die politisch korrekte Berufsbezeichnung. Doch Jacky Donatz stammt aus einer Zeit, als man das Essen noch bei Serviertöchtern bestellte und ein saloppes Komplime ...