Hoffnungslosigkeit
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg schickte die amerikanische Regierung Zivilisten nach Deutschland mit dem Auftrag, die Auswirkungen der alliierten Luftangriffe auf das Leben der Bevölkerung zu untersuchen. James Stern, Schriftsteller und Übersetzer aus New York, war einer der Männer, die Deutschen im Rahmen von Interviews eine Reihe vorgegebener Fragen stellen sollten. Stern tat weit mehr als das. In diesem äusserst lesenswerten Buch schildert Stern seine Reise durch ein Land, in dem nicht nur die Städte in Trümmern liegen, sondern auch die Seelenlandschaften der Menschen verheert sind. Die Leute hausen in Erdlöchern; den Vertretern der Besatzungsmächte, die im Gege ...