Als Kind war ich mit meinen Eltern zum Skifahren in der Schweiz. Ein wunderschönes Land.
Von meinen Freunden wurde ich verarscht, weil ja Kochen was für Mädchen war. Aber für mich war das normal, so wie atmen. Wenn ich morgens aufstand und nach unten ging, kam ich nicht ins Wohnzimmer, sondern in die Küche. Da lagen ganze Rehe, Fasane, Hummer. Mit acht fing ich an abzuwaschen und Gemüse zu schälen.
In der Schule war ich schlecht, doch wenn es ums Essen geht, lerne ich flott.
Ich brauchte unbedingt Geld. Mein Vater gab mir nie Taschengeld, ich sollte es selbst verdienen. Also stand ich in der Küche für 19 Pence die Stunde – ein alter Sklaventreiber, mein Papa. Aber so begriff ich f ...