Nichts ist schwieriger als das Einfache. Jan Garbarek, 57, provoziert mit seiner Musik, die aus vielen Quellen, am offensichtlichsten aber aus unterschiedlichen Volksmusiken (vor allem der aus seiner norwegischen Heimat) schöpft.
Tatsächlich hat er während Jahrzehnten an seinem Saxofonton gearbeitet, ist seine Entwicklung ein einziger langer Konzentrations-, Eliminierungs- und Verdichtungsprozess, in welchem die Hallräume immer weiter geworden sind. Die Ausdrucksstärke seines Saxofons hängt eng mit dieser Sparsamkeit zusammen. Die ist eine Leistung, kein Mangel. Die meditative Suggestivkraft dieses weltweit einzigartigen Saxofonisten, der als Instrumentalist eine Popularität erlangt h ...