Selbstzitate gehören im Jazz zum Gewerbe. In Jazzkolumnen sind sie eher peinlich. Für einmal sei’s erlaubt. Über die Band, welcher der Luzerner Drummer Fredy Studer den schrägen Namen Phall Fatale verpasste, hiess es Ende 2011 an dieser Stelle: «Dies ist die verwirrendste CD des Jahres [. . .]. Rock, Jazz, Songs, elektronische Soundscapes, Fetzen von Brutalo-Techno-Wummerbeats, versponnene, fast folkartige Lyrik, aus Noise-Gewittern plötzlich ätherisch poetische Erleuchtungen [. . .]: ein Crashkurs durch quasi alles, und immer schrammt die Karosse funkenstiebend gegen vorübersausende Leitplanken.» In den vier Jahren, die zwischen dem Erstling («Charcoal from Fire») und ...