Was die Musik des Tenorsaxofonisten Ellery Eskelin so aufregend macht, ist die enge Verbindung von Tradition und Avantgarde. Sie erzählt mit einem bekannten Vokabular die überraschendsten Geschichten. Das Material, aus dem die grossangelegten, in weiten assoziativen Bögen schwingenden musikalischen Konstruktionen gebaut sind, ist weitgehend vertraut, es sind die Elemente der Jazzgeschichte im Allgemeinen und der Geschichte des Tenorsaxofons im Speziellen. Eskelin, geboren 1959 in Wichita, Kansas, und aufgewachsen in Baltimore, hat den grössten Respekt für die alten Meister bis zurück in die heroische Epoche des Swing. Wie Coleman Hawkins, Lester Young, Herschel Evans, Chu Berry ...