Andreas März, Kleinstwinzer und Olivenbauer im toskanischen Lamporecchio, im allerdings zur Hauptsache ausgewachsenen Nebenberuf Chefredaktor der Zeitschrift Merum und Inhaber von deren Verlag («Agentur für italienische Lebensfreuden»), ist ein Ritter wider alles Brimborium, das den Genuss der einfachen Finessen beim Wein vernebelt. Ein Apologet des Wahren, Guten und Schönen, wenn wir so wollen. Der vermeintlich einfachen Freuden. Folgerichtig, dass er in seinem Nischenprodukt (italienische Weine und Öle für ein deutschsprachiges Publikum!) etwas erfunden hat, was er den «JLF-Test» nennt: «Je leerer die Flasche . . .», desto besser der Wein. Bei grösseren ...