Stellen Sie sich einen Moment vor, Sie würden in einem Land leben, in dem man sich eher dafür rechtfertigen muss, einen konservativen Aktivisten zu betrauern, als wenn man sich über seinen Tod freut. Dieses Land ist Deutschland. Eine Freiluftirrenanstalt, in der man so lange von Linken gaslighted wird, bis man selbst den Verstand verliert.
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Eine der wichtigsten konservativen Stimmen aus den USA ist tot. Charlie Kirk wurde ermordet. Erschossen von einem 22-jährigen jungen Mann, der allem Anschein nach zwar in einer republikanischen Familie aufwuchs, sich selbst aber nach links radikalisiert hatte. Das legen Aussagen von Freunden nahe und die Botschaften, die er auf seine Waffe geschrieben hatte, darunter Sprüche wie «Hey Faschist, fang!» und «Bella ciao», eine Hommage an das alte Partisanenlied aus Italien. Tyler Robinson lebte mit einer Transperson zusammen. War das sein Motiv, Kirk zu töten, der die Transideologie ablehnte und das Thema immer wieder debattierte?
Für Linke hier wie dort haben all diese Beweise keinen Bestand. Für sie kam er aus einer republikanischen Familie und war deshalb selbst Republikaner. Beweise für diese wilden Vermutungen liefert man nicht. Stattdessen behauptet man einfach und unterstellt der Gegenseite, sie würde einfach Fake News verbreiten. Ich sage ja: Gaslighting.
Seit Jahren erleben wir nun die Auswüchse linken politischen Gaslightings. Zu keinem Zeitpunkt hat es mich so verrückt gemacht wie jetzt. Als Charlie Kirk starb, ist etwas in mir kaputtgegangen. Und nicht nur das. Es war, als würde ein Familienmitglied sterben. Ich konnte nicht essen, nicht schlafen. Ich war und bin tieftraurig.
«Wenn die Menschen aufhören, miteinander zu reden, passieren schlimme Dinge», sagte er.
Denn im Gegensatz zu vielen anderen Deutschen verfolgte ich Kirks Arbeit schon seit vielen Jahren, habe immer wieder die Videos seiner Debatten geteilt, es bedauert, dass wir so jemanden nicht in Deutschland haben. Er hinterlässt eine riesige Lücke im konservativen Spektrum, und diese geht weit über die USA hinaus. Und das auch und gerade, weil nicht mal ich selbst mit allen seinen Positionen übereinstimme.
Wie die meisten amerikanischen Konservativen ist Kirk sehr gläubig und strikt gegen Abtreibung, selbst bei Vergewaltigung, gewesen. Eine Position, die ich nicht teile, was jedoch überhaupt nichts zur Sache tut. Denn wenn Charlie Kirk eines vorgelebt hat, dann Debattenkultur. Dass man über alles miteinander diskutieren kann und sollte. «Wenn die Menschen aufhören, miteinander zu reden, passieren schlimme Dinge», sagte er einmal am Rande einer Veranstaltung. Die politische Linke hat in weiten Teilen genau das getan. Sie ist nicht nur nicht mehr erreichbar für Argumente, sie ist nicht mal mehr erreichbar für klare Fakten, während man zugleich anderen unterstellt, Fake News zu verbreiten.
Wie lebt man mit einer solchen Masse an Menschen zusammen, die zwar Empathie für jeden kriminellen Migranten und jeden Terroristen aus Gaza empfinden, weil diese Menschen aufgrund von Religion und Hautfarbe in ihre rassistische Opferhierarchie passen, aber völlig ungerührt auf den politischen Mord an einem jungen Familienvater reagieren, der Millionen von Menschen etwas bedeutet hat? Darunter viele, die sich schon lange nicht mehr trauen, ihre Meinung zu sagen, und denen Charlie Kirk eine Stimme gegeben hat.
Was viele aus dem linken Lager sagen, ist de facto: Er war wie Hitler. Und weil er wie Hitler war, ist der Mord an ihm nicht nur gerechtfertigt, sondern ein gebotener Akt gegen den Faschismus. Und wer wie Hitler ist, entscheiden Leute, die es schon als faschistisch empfinden, wenn jemand mit den falschen Pronomen angesprochen wird.
Das Ironischste daran ist, dass sie an Kirk das kritisieren, was sie bei muslimischen Zuwanderern immer ausblenden. Würden sich diese Menschen einmal wirklich mit der Weltsicht ihrer muslimischen Schützlinge auseinandersetzen, wüssten sie jedoch, dass alles, was Kirk jemals gesagt hat, ein Kindergeburtstag ist im Vergleich zu dem, was der überwiegende Teil der Muslime über Trans-, Homosexualität und Co. denkt.
Kirk hat genau diese Widersprüche der politischen Linken immer und immer wieder offengelegt, und genau deshalb wird er auch hier so fehlen. Weil deutsche Konservative lieber bei der linken Scharade mitmachen, als sie zu enttarnen. Weil sie feige sind, wo er mutig war.

