Als Ringier zu Beginn dieses Jahres die Jean Frey AG mit ihren Titeln Weltwoche, Bilanz, Beobachter und TR 7 kaufen wollte, war einer der Knackpunkte der Zustand der Pensionskasse. Nach dem Abbruch der Verhandlungen und dem überraschenden Verkauf der Jean Frey an die Swissfirst-Bank liessen Ringier-Kreise verlauten, die Due-Diligence-Prüfung habe gravierende Probleme bei der Vorsorgestiftung zutage gefördert. Verschiedene Schweizer Medien berichteten darüber und schätzten den Fehlbetrag auf fünf bis zwanzig Millionen Franken.
Die Beschäftigten und Versicherten der Jean Frey reagierten alarmiert, denn sie hatten bis dahin nur lückenhafte Informationen über die seit längerem schwelen ...