Am Freitag, 13. November, begann um 21.17 Uhr das Gemetzel von Islamisten in Paris. Doch die Schweizer Fernsehsendung «10 vor 10» berichtete zwischen 21.50 und 22.14 Uhr gemütlich über gefährdete Transsexuelle im Iran und gefährdete Kleinseilbahnen in Nidwalden. Selbstverständlich nahm auch die Interviewkonserve mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga keinerlei Bezug auf die Pariser Blutnacht.
Um 23.09 Uhr liess Sommaruga durch Bundesratssprecher André Simonazzi via Twitter folgende Mitteilung verbreiten: «Die Schweiz ist in Gedanken bei Frankreich.» In einem Âohnehin Âvorgesehenen Auftritt in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF gab die BundesÂpräsidentin dem allgemein ...