Mit federnden Fussspitzen sitzt er da, sein spitzes Gesicht strahlt kontrollierte Ruhe aus. «Jó reggelt!» – «Guten Morgen!», grüsst der Aussenminister zum Interview. Unweit des Genfer Bahnhofs Cornavin hat er eben ein Konsulat eröffnet. Für Peter Szijjártó eine willkommene Verschnaufpause im täglichen Staffellauf gegen allerlei Widrigkeiten. Neulich hat eine EU-Kommissarin Ungarn als «kranke Demokratie» bezeichnet. Und US-Präsidentschaftsanwärter Joe Biden warf Ungarn und Polen mit Weissrussland als «totalitäre Regime» in einen Topf.
...