Eine der auffälligsten Tendenzen im Schweizer Jazz der letzten Jahrzehnte sind zweifellos die vielen Versuche, eine Nabelschnur zu unterschiedlichsten volksmusikalischen Traditionen herzustellen: eine Suche nach den eigenen roots und gleichzeitig eine Verwandlung solcher Traditionen in zeitgenössische Musik ausserhalb der Jodelfest-Orthodoxie. Auch ihr eigenes Festival hat diese Bewegung schon hervorgebracht, das einzigartige «Alpentöne» in Altdorf. Der Luzerner Albin Brun, Jahrgang 1959, ist dabei einer der herausragenden Köpfe, gleichviel, ob mit seinem Alpin-Ensemble (mit Patricia Draeger am Akkordeon, Claudio Strebel am Bass und Marco Käppeli am Schlagzeug), dem NAH-Quartett/Trio ...