Letzte Woche, als ich die Koffer packte, fragte meine zwölfjährige Tochter, wohin ich gehe. «In den Iran», sagte ich. «Warum musst du dorthin?», fragte sie mit sorgenvollem Gesicht. «Hmm», dachte ich. Ich habe den Iran fünf Mal besucht, und kaum ein Volk hat mich freundlicher empfangen als die Iraner, aber aufgrund der Flut von beunruhigenden Nachrichten aus dieser Weltgegend denkt meine Tochter, die ganze Region stehe in Flammen.
Vielleicht erinnert sie sich auch an meine Erzählungen, als ich das letzte Mal von Teheran nach Hause kam. Das war im Juni 2009, als nach den Präsidentschaftswahlen Hunderttausende Wahlfälschung monierten, Sicherheitskräfte die Demonstranten niederknü ...