Vor zwei Jahren wehrte sich die Direktion des Zürcher Schauspielhauses vehement gegen den Einzug eines McDonald’s-ResÂtaurants im linken Gebäudeteil des Theaters am Zürcher Heimplatz. Der Aktivismus der Kulturleute, getrieben durch eine diffuse ÂMischung aus Amerika-Feindlichkeit und Globalisierungskritik (Stichwort: «McDonalÂdiÂsierung der Welt»), löste auch bei vielen Sympathisanten des bedeutendsten SprechÂtheaters der Schweiz bloss Kopfschütteln aus. Schauspielhaus-Direktorin Barbara Frey tat die Kritik an ihrem Vorgehen kurzerhand als «angestrengte Polemiken» ab, sie sah sich und das Theater als Opfer «moralischer Ressentiments gegen die ‹Hochkultur›».
McDonald’s ...