Etliche neue Bücher über Jacqueline Kennedy sorgen auf dem amerikanischen Markt für das übliche Aufsehen. Die Zeitungen bringen Vorabdrucke und wiederholen die ganzen knackigen Storys, die völlig uninteressant sind.
Edward Kleins «Farewell, Jackie» etwa – wir nennen den Autor, nebenbei bemerkt, Edward Schleim – ist eine Selbstbespiegelung des Autors, eine unappetitliche Hagiografie aus der Feder eines Mannes, der Jackie überhaupt nicht kannte und sich ausschliesslich auf Gerüchte, Klatsch sowie seine blühende Fantasie stützt. Sally Bedell Smiths «Grace and Power» dagegen ist eine ehrgeizige Hofreportage. Sally Smith ist eine nette Frau, die viel über die Reichen und Promine ...