Sie sind freischaffende Autorin: Wovon lebt man da?» – «Von der Summe der Geschichten. Und es ist natürlich immer ein Balanceakt, wie viel man letztendlich zum Leben braucht. Ich lebe in Paris, was ein teurer Ort ist, und arbeite in der Mode, aber ich konsumiere nicht viel. Damit meine ich den Luxusbereich, den ich beschreibe – wenn’s hochkommt, [leiste ich mir] vielleicht ein oder zwei Produkte pro Jahr. Und ich hab mir über die Jahre einen Ruf aufgebaut, dass ich, über den Journalismus hinaus, zum Beispiel Beratung machen kann, das bringt mehr Geld.» – «Ist es nicht hart, wenn man sich von Berufs wegen mit der Luxuswelt beschäftigt – und sich dann die Produkte nicht leist ...