Hunne Hunold wäre ein treffender Übername für den deutschen Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, der dem Swiss-Management den Schweiss auf die Stirn treibt. Wie das kriegerische Volk vor einigen hundert Jahren Europa im Sturm eroberte, überzieht der 55-Jährige derzeit den Kontinent mit seinen Billigfliegern und setzt der Konkurrenz das Messer an den Hals. Auch auf der Swiss-Homebase Zürich Kloten kreuzen immer mehr von Hunolds rot-weiss bemalten Boeing-Maschinen auf und machen der Traditionsairline mit Dauertiefpreisen die Passagiere abspenstig. Als Reaktion darauf schrumpft sich diese halb zu Tode oder übergibt Teile ihres Kerngeschäfts an Drittgesellschaften. So will sie ihre Kosten den ...