Der Modus Operandi erinnert an den einer mafiösen Bande. Doch beim Netzwerk, in das die Weltpresse letzte Woche in Washington Einblick erhielt, handelt es sich weder um die Cosa Nostra noch um die Camorra, sondern um Amerikas First Family.
Familienmitglieder von US-Präsident Joe Biden und ihre Geschäftspartner haben «ein Netz von über zwanzig Unternehmen geschaffen» und kassierten damit «mehr als zehn Millionen Dollar von ausländischen Staatsangehörigen», so James Comer, Vorsitzender des Ausschusses für Aufsicht und Rechenschaftspflicht im US-Kongress. Via Briefkastenfirmen sei ein Grossteil des Geldes heimlich auf verschiedenen Konten umgeschichtet worden, bevor es in ...