Politische Korrektheit kann so anrührend wie absurd sein. George W. Bush liess seine Truppen im Irak einmarschieren und hat, wie Paul Krugman in der New York Times schreibt, «den Präventivkrieg zum Kerngedanken seiner Aussenpolitik gemacht». Seine Landsleute hingegen verboten sich im vergangenen Monat konsequent, jemandem frohe Weihnachten zu wünschen. Denn man möchte um Gottes Willen niemanden beleidigen. «Merry Christmas» war schon in den letzten Jahren wenig zu hören und auf Weihnachtskarten zu lesen. Diesmal ist es völlig verschwunden. Es gibt zu viele Nichtchristen im Land.
Die massive Überwachung von Arabern und anderen Nicht-Weissen in den USA mag verschärft ins Bewusstse ...