Es ist noch gar nicht so lange her, da dachte ich auf meinen Schwimmausflügen daran, irgendwann einmal – nicht allzu bald – ein Wassertagebuch zu schreiben. Es sollte all die Sätze und Gedanken enthalten, die mich begleiten auf den langen, endlosen Strecken. Jeder Schwimmer, ob er nun Schriftsteller ist oder nicht, kennt sie, diese rettenden Formeln. Es sind die Stossgebete, die er ins Wasser keucht im Moment der Erschöpfung, ebenso wie die langen, traumgedehnten Gedanken mittendrin, die unendlich viel Zeit vergehen lassen und den Schmerz in sich aufnehmen, um ihn davonzutragen in völlige Spurlosigkeit. Es sind die Anfeuerungsrufe und Hymnen, wenn der Sieg über das Wasser mit Hände ...