John Whitehead (1949–2004) - Der Tod kam unerwartet und von hinten: Zwei un-bekannte Männer erschossen den schwarzen Sänger auf offener Strasse, während er ein Auto reparierte. Eine Hinrichtung, die an ein Szenario aus dem Gangsta-Rap erinnert – und ausgerechnet einem Mann galt, der mit seiner Musik stets für Versöhnung und soiale Gerechtigkeit geworben hatte. Neben Kenny Gamble und Leon Huff gehörte John Whitehead zu den Architekten des so genannten Philly-Soul. Seine Hits standen unter dem Slogan «the message in the music». Anfang der Siebziger machte Philadelphia International Records dem schwarzen Marktführer Motown Konkurrenz. Das Label reicherte den Funk-Groove mit Streich ...