Mit seinen Büchern «Die Landschaftsfresser» (1975) und «Die Ferienmenschen» (1984), die in fünf Sprachen übersetzt wurden, ist er zum Vordenker des «sanften Tourismus» und ein international begehrter Referent geworden. Doch der promovierte Ökonom war mehr als nur Tourismuskritiker: Er war ein ganzheitlich denkender, der Nachhaltigkeit verpflichteter Gesellschaftskritiker und Humanist, der, lange bevor es Mode wurde, der Interdisziplinarität das Wort redete. Von 1971 bis 1988 leitete er das Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern und baute die interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie auf. Anfang der neunziger Jahre befand Professor ...