Von einem früheren Chefredaktor der Weltwoche wurde mir auf den Weg gegeben, dieses Blatt habe sich nie an journalistischen Theorien und Glaubenssätzen orientiert, dafür an interessanten Themen und Autoren. Der Anspruch ist aktuell geblieben. Seit 75 Jahren versucht die Weltwoche sich unbestechlich und unterhaltsam, amüsant und provokativ, hoffentlich anregend und möglichst relevant mit ihren Leserinnen und Lesern über die Gegenwart zu verständigen. Schon bei seiner Gründung widersetzte sich das Blatt dem grauen Einheitsblei der Konkurrenz. Die Weltwoche berichtete über Weltpolitik und Mode. Sie erforschte die Liebesaffären bedeutender Staatsmänner und ging den Widersprüchen des ...