Kürzlich kam bei einem ausgezeichneten Nachtessen eine Diskussion auf, in der es um die Frage ging, ob Spitzenkoch Andreas ÂCaminada seinen kulinarischen Ruhm zu sehr in gewinnbringende geschäftliche Aktivitäten umleitet: Der Mann hat Werbeverträge, verkauft Kalbsjus, Messer und ein eigenes Magazin. Man kann das kritisieren, ich sehe jedoch nicht ein, warum. Caminada ist Unternehmer, hat weder einen Mäzen im Rücken noch ein grosses Hotel zur Quersubvention.
Caminadas grösste Leistung aber geht in solchen Diskussionen oft vergessen. Wie keinem anderen ist es ihm gelungen, dem Metier in den letzten Jahren Impulse zu geben und eine Âganze Generation junger Köche zu prägen: ÂNenad Ml ...