Was anderswo schwierig sein dürfte, ist in Zürich kein Problem: Dort lassen sich städtische und kantonale Kaderbeamte leicht unterscheiden. Seit 2000 ihre Löhne nach einer vom Volk angenommenen Initiative des «Bundes der Steuerzahler» auf höchstens 220 000 Franken eingefroren wurden, trifft man die städtischen Topangestellten über Mittag nur noch an Stehimbissen, und höchstens ihre Augenlider sind übergewichtig, wogegen ihre Kollegen vom Kanton 20 bis 30 Prozent mehr verdienen und auch gediegener tafeln können – zum Beispiel im gleich gegenüber vom Amtshaus Walchetor gelegenen «Frieden». Wie speditiv die kantonalen Spitzenbeamten arbeiten, merkt man vor allem daran, dass in ...