Nach den Medienberichten der letzten Monate hätte man erwartet, auf einen ausgemachten Finsterling zu stossen. Allen voran die Erzeugnisse aus dem Hause Tamedia schiessen scharf gegen Frederik Paulsen. Der federführende Journalist Philippe Reichen zeichnete in einer Artikelserie das Bild eines Mannes, der Politiker korrumpiere und Kontakte zu obskuren Mächten pflege. Drei Tatsachen machen Paulsen offenbar verdächtig: dass er Milliardär ist, dass er im Waadtland pauschalbesteuert wird und dass er als russischer Honorarkonsul mit Sitz in Lausanne gute Beziehungen zur Russischen Föderation und zu Präsident Wladimir Putin unterhält.
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