Wien
Es war ein beklemmender Augenblick in der Runde der Spitzenkandidaten im ORF, dem öffentlich-rechtlichen Sender in Österreich am Abend des Wahltags zum Nationalrat. Beate Meinl-Reisinger, die Vorsitzende der kleinen liberalen Partei Neos, sagte kalt und schneidend zu Herbert Kickl: «Ich will Sie nicht in der Regierung haben.» Sie brachte kein politisches Argument vor, gab überhaupt keine Begründung. Es waren nur tiefste persönliche Ablehnung und Misstrauen zu spüren.
Die FPÖ hat sieben Leben: Parteichef Kickl.
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