Die Szene, in der sich Absurdität und Intensität des neuen Murakami-Romans am eindrucksvollsten ergänzen, beginnt südlich von Tokio mit einer kleinen Mahlzeit an der Autobahnraststätte Fujikawa. Nakata, ein verschrobener Analphabet fortgeschrittenen Alters, hat gerade eine Nudelsuppe zu sich genommen und schlendert auf der Suche nach einem Fahrzeug, das ihn weiter nach Süden mitnehmen könnte, über den mit riesigen LKWs voll gestopften Parkplatz. Die Oberfläche des Mondes ist klar zu sehen. Undefinierbarer Lärm lenkt Nakatas Aufmerksamkeit auf eine Gruppe von Motorradfahrern, die sich am Rand des Parkplatzes zu einem Kreis formiert hat und aggressive Unruhe ausstrahlt.
Nakata ist di ...