Vom Fotografen zum Art Director, zum Fotokünstler – wie geht das?» – «Ich hatte keinen Masterplan. Ich war orientierungslos als junger Mann. Ich hab eine Kamera geschenkt bekommen und angefangen zu fotografieren, das hat mir Spass gemacht. Als das Erste davon gedruckt wurde, ich erinnere mich genau, war das ein erhebender Moment. Davon ging ein Zauber aus, der mich bis heute nie losgelassen hat. 1977 hat mich Rolf Gillhausen, das legendäre ‹Oberauge› des Sterns, angerufen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, nach Hamburg zu kommen. Das war ein Traum – damals war der Stern ein journalistischer Leuchtturm, der Foto-Olymp. Das hab ich ...