Einen kleinen Schritt hin zu Transparenz hat die Sonntagszeitung (Soz) getan, aber leider nur einen und erst noch einen heiklen. Am 9. April hatte ein Wirtschaftsredaktor des Blatts über Seiten hinweg behauptet, die Familie Burkard, Erben der Begründer des Baustoffkonzerns Sika, habe den Analysten der Firma Bernstein anvertraut, möglicherweise vom unterschriebenen, aber blockierten Verkauf ihrer Sika-Anteile an die französische Gesellschaft Saint-Gobain zurückzutreten. Als Basis der bizarren und von der Familie Burkard umgehend dementierten Story («Fake News!») diente ein vertraulicher Rapport des Bernstein-Analysten Phil Roseberg. Auch dieser sah sich genötigt, sich von der ...