Als ich vor ein paar Jahren mit Christopher ÂPaolini sprach, Autor des Millionensellers «Eragon», fragte ich ihn, was ein erfolgreiches Buch ausmache. «Wunscherfüllung», sagte er, und wenn man die meistverkauften Bücher der letzten zwanzig Jahre anschaut, ob Jugendbuch oder nicht, dann stimmt das fast immer.
Im ersten «Harry Potter»-Band bekommt der Held nicht nur einen Haufen Goldmünzen, sondern auch den besten Hexenbesen im Besenladen, eine Eule, magische Kräfte, tolle Schulfreunde, also so ziemlich alles, was man als Kind auch nicht schlecht finden würde. In «Twilight» (zu Deutsch: «Bis[s] zum Morgengrauen») wird die Heldin Bella Swan, obwohl sie sich selbst als unschein ...