Manche kriegen zum Geburtstag einen Essensgutschein, andere erhalten ein Schloss. Zu ihrem 39. Wiegenfest schenkte der blinde König Georg V. von Hannover seiner Gattin, Königin Marie, ein Schloss samt Hügel in Niedersachsen: Er nannte ihn Marienberg und liess seine Gemahlin darauf die Marienburg im neugotischen Stil bauen. Geplant war eine Verwendung als Sommersitz, Jagdschloss und später als Witwensitz. Ursprünglich Schulenburger Berg genannt, handelte es sich um eine verwunschene Anhöhe, die durch die Sage von den Zwergen im Marienberg ideal in die Zeit der Spätromantik passte. Am 9. Oktober 1858 erfolgte die Grundsteinlegung.
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