Im Sommer 1853 suchte eine Gelbfieber-Epidemie New Orleans heim. Die Krankheit forderte das Leben von 8000 Menschen, was sechs Prozent der damaligen Bevölkerung entsprach. Mitte des 19. Jahrhunderts waren weder die Ursache noch der Übertragungsweg dieser Krankheit bekannt. Die Wissenschaftler gingen damals davon aus, dass das Gelbfieber über die Atmosphäre geleitet wird und deshalb mit deren Zusammensetzung zusammenhängt. Da es in New Orleans sehr heiss und stickig war, erklärten die Fachleute, dass es der Luft an Ozon mangele.
Ein zeitgenössischer Bericht erwähnt, dass der Gesundheitsrat der Stadt New Orleans zur Reinigung der Luft angeordnet habe, aus mehreren 6-Pfünder-Kanon ...