«Spontaneität, Fantasiereichtum, Leidenschaft und eine Glut, die all dies zusammenfügt»: Kein Geringerer als der grosse alte Mann der musikalischen Suisse romande, Ernest Ansermet, bescheinigte diese Qualitäten seinem Landsmann Emile Jaques-Dalcroze (1865–1950). Maître Ansermet ist damit einsamer Rufer in der Wüste geblieben. Wenn Jaques-Dalcroze überhaupt noch erwähnt wird, dann als Pädagoge – als Schöpfer einer wegweisenden Rhythmuslehre mit eigenem Institut in Genf. Als Ausleger von Fährten, die in der Schulmusik (Carl Orff) wie in der Heildidaktik (Mimi Scheiblauer) aufgegriffen wurden. Doch wie steht’s mit dem Komponisten Jaques-Dalcroze, einst Schüler von Fauré und ...