Im Zuge der jüngsten Vorfälle um die UBS (Libor) und die Zürcher Kantonalbank (US-Kunden) erschallt mit neuem Nachdruck der Ruf nach noch mehr Regulierung und staatlichen Vorschriften im Finanzsektor. Kritiker und Moralisten sehen sich in ihrem Vorurteil bestätigt, dass den «gierigen» Bankmanagern, deren «kriminelle Energie» ja hinlänglich erwiesen sei (siehe Subprime, siehe Libor, siehe Steuerhinterziehung), endlich das Handwerk gelegt werden müsse. In seinem Neujahrsleitartikel gab der Tages-Anzeiger denn auch unmissverständlich seiner Hoffnung Ausdruck, dass der durch die Ereignisse befeuerte aus- und inländische Behördenaktivismus in Richtung Regulierung zu einer Art «Renai ...