Seit es die Deutschen gibt, zieht es sie in den Süden. Nach Italien: zuerst Odoaker und Co. mit der Völkerwanderung, dann das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, darunter die Staufer mit dem «italienischsten» deutschen Kaiser von allen, Friedrich II. In der Neuzeit natürlich all die Italien-Sehnsüchtigen des 18. Jahrhunderts, allen voran Goethe («Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn»), dann die grossen Historiker des 19. Jahrhunderts (Mommsen, Gregorovius et cetera und der grosse Basler Jacob Burckardt). Nicht zu vergessen die Jugendbewegten des Monte Verità. Dagegen ist die Toskana-Fraktion der Altachtundsechziger eine Fussnote. Aber auch entferntere Arkadien ...