Asylbetrug ist ein hässlicher Begriff. Doch im Fall von Mauro Espana fällt einem beim besten Willen nichts Freundlicheres ein. Drei offenkundig haltlose Asylgesuche stellte der Ecuadorianer zwischen 1995 und 1999 in der Schweiz, dreimal wurde er heimgeschafft. Seine Schauergeschichten wurden in mühsamen Abklärungen durch die Schweizer Botschaft vor Ort geprüft und widerlegt. Als er am 1. Januar 2002 samt Ehefrau, Tochter und Stieftochter zum vierten Mal in die Schweiz einreiste, war Espana besser vorbereitet. Diverse ÂDokumente sollten belegen, dass er in seiner Heimat politisch verfolgt und gefoltert wurde.
Auf Geheiss des Bundesverwaltungsgerichtes (BVGer) klärte die Schweizer ...