Noch vor fünf Monaten stellten sich CVP und FDP während der Frühlingssession im Nationalrat auf die Barrikaden. Auf keinen Fall dürfe man der EU, polterten die Politiker glorreich, die «Kohäsionsmilliarde» zahlen, solange Brüssel die Schweizer Börse mit diskriminierenden Massnahmen bedrohe.
FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann warnte am lautesten vor den EU-Erpressungen. «Das geht gar nicht», dozierte der Freisinnige, eine Kohäsionszahlung an die EU könne man vor dem Hintergrund der Börsengängelung «keinem Steuerzahler» erklären.
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