Adecco versandte Anfang Woche eine Pressemitteilung, die derart kurz und vage daherkam, dass der weltgrösste Temporärkonzern an einem Tag fünf Milliarden Franken an der Börse verlor und die Spekulationen ins Kraut schossen. Wegen nicht näher umschriebenen «materiellen Schwächen im internen Controlling in Nordamerika» könnten die Jahreszahlen nicht wie geplant vorgelegt werden, stand darin. Worauf allerorts die Alarmlampen aufleuchteten, «Enron! Parmalat!», waren die Losungen der Stunde.
Konzernchef Jérôme Caille erklärte in einem Telefongespräch das nebelhafte Communiqué so: Seine Politik sei eben, der Öffentlichkeit alle Informationen in dem Moment weiterzugeben, in dem er ...