Druck» und «Leistungsanstoss» sind in der durch 68er-Ideologie weich gespülten Erziehungswissenschaft und Kuschelpsychologie ausgemusterte Begriffe. Sie bezeichnen repressive und extrinsische Mechanismen, die kreative und intrinsische Motivation abtöten. Druck erzeugt Stress, Stress bewirkt Leistungszwang, und Zwang als Anstoss erhöht den Druck im Teufelskreis der krank machenden Leistungsgesellschaft. Das ist die gängige Sicht in den Feuilletons und in der populärwissenschaftlichen Literatur.
Im krassen Gegensatz dazu steht die unkritische Verehrung von Idolen, die mit Spitzenleistungen in Sport, Wissenschaft oder Kultur aufwarten, dabei aber extremstem Leistungs- und Erwartungsdru ...