Man fliegt an die Elbe, um sich mal eben eine CD anzuhören. Normal doof in Zeiten, wo man Socken in London kauft, Zähne in Hongkong flicken lässt und die Weekends in Miami vergähnt. Nicht normal und wirklich nett ist aber, dass das Album eigenhändig vorgespielt wird. Es handelt sich um eine 1983 gegründete Schülerband der Fairfax High School in Los Angeles, genannt Tony Flow and the Miraculously Majestic Masters of Mayhem, bald umbenannt in Red Hot Chili Peppers. Ein Unikum, tatsächlich. Die Peppers erfanden und erfunkten Rock nackt und neu zu einem Zeitpunkt, wo Popper in breitschultrigen Anzügen zwischen Spät-New-Wave und New Romance umherirrten und den Eindruck vermittelten, pri ...