Vor fünf Jahren setzte eine Mitteilung aus Hongkong die Seuchenexperten der Weltgesundheitsorganisation in erhöhte Alarmbereitschaft: Dort war nach kurzer Krankheit ein dreijähriger Knabe gestorben. Aus dem Rachen des Kindes wurde ein Grippevirus isoliert, das man beim Menschen nie zuvor gesehen hatte. Normalerweise befällt dieser Erregerstamm nur Hühner. Aus Angst, aus dem Hühnervirus könnte sich ein für Menschen gefährliches Virus entwickelt haben, griffen die Beamten zu einer drastischen Massnahme und liessen binnen einer Woche 1,4 Millionen Hühner schlachten. Seit wenigen Monaten steht nun fest, dass die Behörden damals richtig handelten. Wie eine Untersuchung ergeben hat, war ...