In der Schweiz träumen nicht wenige Idealisten davon, die chinesische Medizin als gleichwertiges System in der westlichen Medizin zu verankern. Davon kann aber vorläufig keine Rede sein. Traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM, gilt in unserem Gesundheitssystem höchstens als Ergänzung zu den schulmedizinischen Methoden. Kurz: als Komplementärmedizin. Ihre Stärken werden vor allem dort betont, wo die Schulmedizin oft versagt: bei Allergien, Schlafstörungen, Erkrankungen der Atemwege, Kopfweh, Migräne, Verstopfung, Reizdarm, Rückenschmerzen und anderen Alltagsbeschwerden.
Zirka vierzig Indikationen – in der Schulmedizin unter dem Begriff «funktionelle Störungen» zusammengefa ...