Stefan: In jungen Jahren war ich ein wenig wild. Damals hinterfragte ich gewisse Wertvorstellungen, und in der Kirche tanzte ich auch aus der Reihe. Viele Partys habe ich gefeiert und natürlich einige Erfahrungen in vielen Lebensbereichen gesammelt. Das ging eine Zeitlang gut, dann fragte ich mich, was das alles soll, und dachte an meine Marketingausbildung zurück: Die Menschen kaufen, was ihnen die Werbung suggeriert. In das Leben von Männern übersetzt, heisst das: Es ist cool, wenn ich möglichst viele Mädchen flachlege. Filme, Werbestrecken, die Modeindustrie geben das Verhalten vor. Wenn man es durchschaut, ist es ein wenig lächerlich. Es macht auch nicht glücklich. Man wird immer ...