Ende 1978 reiste Wirtschaftsreformer Deng Xiaoping in den Westen. Er besuchte unter anderem die Schweiz, Deutschland, die USA. China lag nach Maos blutiger «Kulturrevolution» am Boden. Die Armut drückte. Das Elend brodelte. Höchste Zeit, dass man die brandig gewordenen Glieder des Staates einer umfassenden Behandlung unterzog. Deng wollte herausfinden, wie es der Westen macht, der «Klassenfeind», der, anders als die chinesische Propaganda jahrzehntelang verbreitete, erfolgreicher und auch sozialer durchs 20. Jahrhundert kam. In Washington klagte ihm Präsident Jimmy Carter allerdings, wie schwierig und anspruchsvoll es sei, die USA zu führen. Fast reumütig erwiderte der listige ...