Selten wurde eine Schweizer Firma von einem hiesigen Presseorgan heftiger und falscher attackiert. Letzten Samstag veröffentlichte die Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, der Berner Zeitung sowie der Basler Zeitung einen achtseitigen Bericht über die Grossbank UBS. Angekündigt wurde knallharter Enthüllungsjournalismus, der mit Blick auf die Generalversammlung am 14. April neue Missstände der alten Führungscrew aufdecken würde. Das Editorial gab die Empfehlung aus: «Die UBS-Aktionäre dürften sich nach der Lektüre unserer Titelgeschichte bestimmt ihre Gedanken machen.» Auf dem Cover hiess es: «Liebe UBS-Aktionäre, lesen Sie dieses Heft, bevor Sie Ihrem Management Decharge ertei ...