In der Schweiz wurde immer am meisten abgestimmt, gleichzeitig war sie immer das Land, in dem am wenigsten passierte. Das ist der Grund, warum die Forderung nach der «Ehe für alle», einer Gesetzesänderung, mit der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden soll, alles andere als eine Revolution ist. Vielleicht liegt genau hier das Problem, dass sie zwar eine Selbstverständlichkeit, aber beileibe keinen emanzipatorischen Akt darstellt.
Keine Ehe für niemanden
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