Ab nächster Woche gibt es bei den Staatsmedien einen neuen Job. Es gibt einen Direktor fürs Fernsehen SF und Radio DRS. Bisher war das getrennt. Ueli Haldimann war Chef beim TV, Iso Rechsteiner beim Radio.
Der neue «Superdirektor» wird damit oberster Chefredaktor im Land. Keine andere Figur in den Medien hat eine auch nur annähernd bedeutsame Rolle. Weil mit Roger de Weck soeben ein Linker zum SRG-Generaldirektor gewählt wurde, ist die Kür des «Superdirektors» nun verpolitisiert. Die bürgerlichen Parteien wollen einen der Ihren als höchsten Programmchef in der Schweiz.Das verkennt das Problem. Das Problem ist nicht der politische Proporz. Das Problem ist das TV-Programm.
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