Es gibt so herrliche Kiffer-Komödien, von «Grasgeflüster» («Saving Grace») über «Lammbock» bis zu «Kifferwahn» («Reefer Madness»). Pionier war mit Abstand das durchgeknallteste Buddy-Gespann in den siebziger, achtziger Jahren: Cheech und Chong mit ihren aberwitzigen Grotesken wie «Viel Rauch um nichts» («Up in Smoke»). In all diesen Komödien und Klamauk-Orgien dient das Verbotene und Ausgeflippte (also das Kiffen) als Lackmusprobe. Denn erst durch das Kontrastmittel kann die bürgerlich-brave Gesellschaft ihrer Lächerlichkeit preisgegeben werden. Typisch dafür ist der Brit-Ulk «Grasgeflüster»: Der Gatte einer Hobbygärtnerin stirbt und hinterlässt ihr enorme Schulden ...